Schwarz-weiss Foto von sechs Frauen, die sprinten

Tipps für gute Sportfotos

Sport ist schnell, dynamisch und unglaublich emotional. Deshalb ist es nicht immer ganz einfach, diese Momente einzufangen. Gute Ausrüstung ist nicht zwingend das Wichtigste. Denn die eingefangenen Motive sind Hauptbestandteil eines jeden guten Fotos. Trotzdem sollten einige technische Grundelemente berücksichtigt werden. Mit diesen Tipps und Tricks und ein wenig Übung wird es bald kein Problem mehr sein, die besten Sportmomente festzuhalten.

Emotionen

Freude am SpielJeder Sportfan kennt es. Die Emotionen können manchmal ganz schön aus der Bahn geraten. Freud und Leid liegen wohl nirgends näher als im Sport. Deshalb ist es auch für den Fotografen wichtig, diese emotionalen Bilder festzuhalten. Ein Torschuss im Fussball kann beinahe langweilig aussehen, wenn man ihn mit der Glanzparade des Torhüters oder der Reaktion des Publikums vergleicht. Fans auf der Tribüne, der Trainer oder die Reaktionen der Spieler ergeben oft die besten Motive. Als Sportfotograf sollte man demnach beachten, dass man auch das Drumherum fotografiert.

Der Ort des Geschehens

MotorbikeAls Sportfotograf muss man immer bereit sein. Nicht selten rennt man hin und her, nur um das perfekte Foto schiessen zu können. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, sich an einem fixen Ort zu positionieren. Besonders gut funktioniert diese Technik bei Radrennen, Motorsportrennen sowie auch bei einem Marathon. Denn der sogenannte “Kurvenmoment“ ergibt tolle Bilder. Ein weiterer Vorteil einer festen Position ist, dass man sich in Ruhe vorbereiten kann. Es ermöglicht dem Fotografen, alle technischen Einstellungen früh genug vorzunehmen.

Serienbilder

Wie bereits erwähnt, geht es im Sport sehr schnell zu und her. Deshalb kann es zu einer echten Herausforderung werden, ein sauberes Bild hinzubekommen. Der einfachste Trick hierfür ist das Serienbild. Einfach ein bisschen mehr Fotos machen als ursprünglich geplant. Fotos löschen kannst du später immer noch. Das Serienbild garantiert, dass das gewünschte Motiv mit Sicherheit festgehalten wird.

Verschlusszeit

Die Verschlusszeit kann verändert werden, wenn das Foto nicht die gewünschte Schärfe aufweist. Eine Verschlusszeit von 1/1000 reicht aus, um die Unschärfe zu korrigieren. Auch für Wassersportaufnahmen eignet sich diese Einstellung sehr gut. Denn mit einer derart kurzen Verschlusszeit frieren sogar die Wassertropfen ein.

Stativ

video-943569_1920Ohne ein Stativ wird es sehr schwierig, ein qualitativ hochwertiges Foto zu schiessen. Denn auch wenn die Verschlusszeit richtig eingestellt wurde, trägt eine zittrige Hand dazu bei, dass das Motiv unscharf wird. Deshalb sollte man entweder den Arm auf einem festen Untergrund stabilisieren oder aber ein festes Stativ verwenden.

Teleobjektiv

TeleobjektivFalls dich die Freude an der Sportfotografie gepackt hat und du nun öfters Sportfotos machen willst, solltest du darüber nachdenken dir ein grösseres Teleobjektiv zu kaufen. Für den Fussballmatch des Sohnes oder den Tanzauftritt einer Freundin reicht aber ein normales Objektiv vollkommen aus.

Zugegeben: Sportfotografie ist nicht gerade das Einfachste auf der Welt. Die oben genannten Tipps werden dir aber auf jeden Fall helfen, bessere Sportfotos hinzukriegen. Mit viel Engagement und Kreativität werden schon bald aussergewöhnliche Bilder entstehen. Viel Spass beim Ausprobieren!